50 Jahre - Judo in Oberfranken          Galerie

 

News

Timo Carvelius erfolgreich in Ungarn!!!

Timo Cavelius wurde Dritter bei der U23-Europameisterschaft in Gyor (Ungarn)

 

Mit einer Klasse-Leistung kam Timo Cavelius auf das Siegerpodest bei der U23-Europa-Meisterschaft.

Nach einem Auftaktsieg gegen Mamistvalove (ISR) war Timo auch gegen Goz (Ungarn) erfolgreich. Im Poolfinale verlor er gegen den späteren Vize-Europa-Meister Kirakozashvili (Georgien) und kam in die Trostrunde.

Dort besiegte er Koc (Türkei) und stand damit im kleinen Finale, dem Kampf um Platz drei.

Am Ende war Timo auch gegen McWatt (Großbritannien) und erkämpfte die Bronce-Medaille.

 

Herzlichen Glückwunsch Timo!!!!

 

 

 

Bericht und Foto: G. Klust

Kinderlehrgang in Münchberg

 

Judo-Spiele-Tag mit Gummibärchen-Randori in Münchberg

 

Mit 56 Kindern richtig stark besucht war das Gummibärchenrandori bei Gastgeber 1. JC Münchberg. Jungen und Mädchen aus 10 oberfränkischen Vereinen waren anwesend, dazu mehrere Trainer, sodass es entsprechend lebhaft zuging. Besonders stark vertreten waren die Gastgeber mit 11 Judoka, gefolgt vom PSV Bamberg mit 9 Aktiven. Aber auch der JC Naisa, der TSV Hirschaid, die TS Kronach, der JC Marktredwitz, VfB Forchheim, TSV Oberhaid, PSV Bayreuth und ASV Pegnitz waren mit von der Partie.

Nach einer Stunde Spielen und Technik suchte sich nach der Mittagspause jedes Kind einen Partner, mit dem es sich messen wollte, und sollte so stressfrei seine Fähigkeiten erproben. Wer das mochte, konnte auch einen Wettkampf versuchen, denn ein Kampfrichter – Bezirkskassenwart Alexander Frowein - war mit auf der Matte und half, die Sieger zu ermitteln. Pro Kampf und Randori gab es einen Stempel, deren Anzahl auf einer bunten Urkunde vermerkt wurde, die jeder bekam.

Den Kindern sollte mit dieser Veranstaltung die Gelegenheit geboten werden, Interesse z.B. an einer offiziellen Meisterschaft zu entwickeln. Wer genau hinsah, merkte, dass es vielen Jungen und Mädchen gar nicht so ganz stressfrei gelang, fremde Kinder anzusprechen und ein gemeinsames Randori zu vereinbaren. Auch sowas muss gekonnt sein! Vorsichtshalber wurden dann lieber zehn Randoris mit der Lieblingspartnerin aus dem eigenen Verein gemacht, bevor man irgendein Risiko einging …

Die Gastgeber hatten für sehr gute Rahmenbedingungen gesorgt, sodass alle rundum zufrieden waren. Der Apfelstreuselkuchen z.B. war alleine schon ein zusätzliches Argument, an der Veranstaltung teilzunehmen!

Die höhere Anzahl der Randoriplätze hatte dafür gesorgt, dass trotz der vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kein Leerlauf vorkam. Viele schafften 15 Stempel und mehr, was eine halbe Stunde Randori mindestens bedeutete. Für Kinder ein hohes Maß an Judo-Aktivität!

 

Das Skript wird ebenfalls veröffentlicht.

Bericht: Helmut Neugebauer

 

Vorbereitungslehrgang Réne-de-Smet und Bayernpokal in Coburg

 

                                                       ROT, WEISS, OBERFRANKEN......

 

 

Am vergangenen Samstag durfte sich das Trainerteam beim Vorbereitungslehrgang in Coburg für den Rene-de-Smet und Bayernpokal über 46 Teilnehmerinnen/ern aus 11 Vereinen im Bezirk auf der Matte freuen! In 3 Trainingseinheiten wurde hier von Judoka tolle gearbeitet, in den Pausen neue Freundschaften geknüpft und auch Schlachtrufgesänge geprobt.

 

Am Samstag 21.07. wird es dann in Baiersdorf (Am Igelsdorfer Weg 2) für die Jungs und einen Tag später für die Damen Ernst! Wir hoffen natürlich auf viel Unterstützung aus dem Bezirk und freuen uns über Alle die kommen und die Mannschaften entsprechend unterstützen.

 

 

 

 

1. JC Oberhaid

4

1. Judo-Club Münchberg e.V.

5

Judo Club Naisa

3

Post SV Bamberg

11

Post SV Bayreuth

5

Post SV Coburg

1

PTSV Hof

4

TS Kronach

4

TSV Hirschaid

1

TSV Staffelstein 1860

6

TV Schwürbitz

2

 

Vielen Dank an den Ausrichter Post SV Coburg, an das Trainerteam und natürlich an alle Judoka, die teilgenommen haben!!!!!

 

 

Réné-de-Smet und Bayernpokal in Baiersdorf

Keine oberfränkische Los Fee

 

Am vergangenen Wochenende fand in Baiersdorf der diesjährige Rene-de-Smet und Bayerpokal statt. In diesem Jahr durften die männlichen Kaderathleten am Samstag zuerst ran. Leider stand jedoch an diesem Wochenende die Los Fee nicht auf oberfränkischer Seite und so hatten wir mit München, Oberbayern und der Oberpfalz gleich 3 „großkalibrige“ Mannschaften vor der Brust. Dennoch wurde mit aller Leidenschaft, Ehrgeiz und vollem Engagement um jeden Punkt gefightet. Am Ende der Vorrunde musste man sich jedoch gegen München mit 5:15, der Oberpfalz mit 5:15 und Oberbayern mit 6:14 geschlagen und mit einem 7. Platz zufrieden geben.

 

Leider erging es unseren weiblichen Kaderathletinnen dann Sonntag nicht viel besser, denn auch hier stand das Losglück nicht gerade auf oberfränkischer Seite. Mit der Oberpfalz, Oberbayern und dem „Abonnementsieger“ Mittelfranken waren nicht weniger „schwere“ Mannschaften in den Pool gelost worden. Aber ein Judoka wäre kein Judoka wenn er sich nicht der Herausforderung stellen würde und mit Mut und Entschlossenheit versucht den Kampf für sich und das Team zu gewinnen. Doch trotz der tollen Einstellung und des Engagements musste man auch hier die Überlegenheit der 3 Mannschaften neidlos anerkennen und sich gegen die Oberpfalz mit 5:14, gegen Oberbayern mit 5:14 und gegen Mittelfranken mit 6:13 geschlagen und ebenfalls mit einem 7. Platz zufrieden geben.

 

Wie hat jemand so schön im Nachgang geschrieben: Weil ein Team einfach viel wichtiger ist als irgendein Pokal!

 

Daher 1.000 Dank an Alle die zu diesem Wochenende beigetragen haben und im kommenden Jahr heißt es wieder:

 

Wir singen rot, wir singen weiß, wir singen Rot-Weiß-Oberfranken, wir singen Rot-Weiß-Oberfranken, wir singen Rot-Weiß-Ofr!!!

 

 

Es standen für Oberfranken auf der Matte:

 

 

 

Samstag beim Rene de Smet

Barthelmann, Stefan; Bayramov, Farid; Belling, Tim; Dell, Nic; Dick, Marco; Distler, Jorgo; Fichtner, Tom; Gaier, Kevin; Görlich, Frederik; Kauper, Matthias; Koserog, Maxim; Koserog, Valentin; Kraus, Timon; Kroll, Julian; Löffler, Tobias; Maximtschuk, Nikolaj; Müller, Dominik; Mustafayev, Vusal; Pellegrinon, Gianluca; Popp, Gabriel; Rottmann, Jonas; Sat, Ali-Cemil; Sat, Yusuf; Wegner, Gabriel; Zacher, Mika; Zörlein, Markus

 

 

Sonntag beim Bayerpokal

Birthelmer, Lara; Daubner, Karin; Dick, Carolin; Dick, Christin; Dick, Marie; Fischer, Anna; Gehring, Marlene; Gehring, Theresa; Grahl, Luisa; Popp, Jessica; Raithel, Tina; Rauch, Elly; Rauch, Franziska; Richter, Victoria; Schramm, Regina; Schütz, Nina; Schwertfeger, Merle; Sejdiu, Festime; Sejdiu, Kosovare ; Thümmel, Thea; Wildemann, Lara

 

VIelen Dank an alle Kämpferinnen und Kämpfer und an das tolle Trainerteam!!!!

 

 

Trauer um Oskar Müller

 

Nachruf

 

 

 

Wir gedenken Oskar Müller

 

 

 

 

Am vergangenen Dienstag ist Oskar Müller im Alter von 83 Jahren in Wirsberg verstorben.

 

Oskar hat 1954 in Verbindung mit seinem Studium in Berlin mit dem Judo Bekanntschaft gemacht. Diese Sportart hat ihn sofort begeistert und auch sein Privatleben wesentlich mit beeinflusst. Von Berlin kam er über Nürnberg im März 1958 nach Bayreuth. Bereits im Februar 1959 gründete er beim Post SV Bayreuth die Judo-Abteilung. Mit seinem Freund, einem holländischen Trainer, trainierte er die ersten angehenden Judoka. Im Januar 1960 meldet er die Judo-Abteilung offiziell beim Bayerischen Judo-Verband an. Bis 2003 war Oskar u.a. Trainer und Abteilungsleiter.

 

Neben seinem großen Engagement in Bayreuth wurde er am 31. März 1962 zum Bezirksfachwart, heute Bezirksvorsitzender, gewählt. Dieses Amt begleitete er 38 Jahre  bis zum 28.01.2000. Anlässlich der Bezirkstagung stellte er aus Altersgründen sein Amt zur Verfügung. Mit Stolz können wir oberfränkischen und bayerischen Judoka sagen, dass sein zielgerichtetes Engagement, insbesondere im organisatorischen Bereich, stets zur Weiterentwicklung der Organisation des Bezirkes und des Verbandes von Erfolg gekrönt war. Die heutige Gliederung nach politischen Bezirken wurde aufgrund seines Antrags Anfang 1964 eingeführt, die ersten Männermannschaftsmeisterschaften bzw. ab 1971 die ersten Männerligen wurden von ihm eingeführt. Sein Wirken galt immer dem geliebten Judo-Sport und seiner Entwicklung.

 

Seine Leistungen wurden durch eine Vielzahl von hohen Ehrungen durch den Bayerischen Judo-Verband, dem Bayerischen Landes-Sport-Verband und dem Kultusministerium gewürdigt. Seit 2007 war er Ehrenvorsitzender des Bezirkes Oberfranken.


Der Bayerische Judo-Verband trauert um eine herausragende Persönlichkeit, die sich große Verdienste um den Judosport in Oberfranken und in Bayern erworben hat.

 

 

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