50 Jahre - Judo in Oberfranken          Galerie

 

News

Kinderlehrgang mit Helmut in Münchberg

Judo-Spieletag und Gummibären-Randori in Münchberg

 

Der erste Kinderlehrgang des Jahres in Münchberg war mit 34 Kindern gut besucht, auch wenn die Zahlen von 2018 nicht erreicht wurden. Die größte Gruppe kam vom JC Marktredwitz mit 9 Aktiven, dicht gefolgt vom JC Naisa mit 8 Judokas. Aber auch aus Münchberg, Hirschaid, Forchheim, Staffelstein, Kronach und Hof waren Jungen und Mädchen auf der Matte. Die etwas geringere Teilnehmerzahl hatte auch Vorteile. Zum einen war der Lärmpegel nicht so rekordverdächtig, zum anderen gab es weniger Warten auf das nächste Randori, weil mehr Platz war. Die Fleißigsten schafften es, die Stempelkarte mit 16 Randoris bzw. Kämpfen oder mehr komplett zu füllen! Wie immer suchte man selbstständig einen Partner, meldete sich zu Randori oder Wettkampf an und dann ging´s los. Für die „echten“ Kämpfe stand mit Andreas Hempfling aus Kronach ein hochqualifizierter Kampfrichter mit A-Lizenz zur Verfügung. Vielleicht wurde so die Neugier geweckt, einmal bei Ranglistenturnieren oder Meisterschaften anzutreten. Bevor die Randori-Runden starteten, gab es eine Stunde lang Spiele zum Kennenlernen und für richtiges Randori. Dabei ging es auch um die Judo-Werte, z. B. Rücksichtnahme oder Mut.

Vorbildlichen Service bot wie immer das Team vom JC Münchberg, das die „Infrastruktur“ perfekt vorbereitet hatte und verhinderte, dass jemand hungrig nach Hause fahren musste.

 

Bericht: Helmut Neugebauer

 

 

Erfolg für Max Heyder bei der Deutschen

Max Heyder Deutscher Meister 

Die Deutschen Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer in Stuttgart-Bad Cannstatt liefen für Max Heyder vom JC Naisa nach Maß. Nach drei Vorrundenkämpfen in der Leichtgewichtsklasse -60 kg, bei denen Heyder sein Können eher verhalten auf die Matte brachte, überzeugte er in einem starken Halbfinale gegen den Deutschen Meister des Vorjahres Lukas Klemm und zog so in das Finale gegen die deutsche Nr. 1 Moritz Plafky ein, wo er bereits nach gut einer Minute für eine Überraschung sorgte.

Der 22jährige Polizeimeisteranwärter der Spitzensportgruppe der Bayerischen Bereitschaftspolizei traf in der ersten Runde auf Christian Krüger vom Judoclub Petersberg, den er durch einen Würgegriff bezwang. Bereits in der nächsten Runde wartete mit Daniel Vishnevskij aus Mönchengladbach, dem späteren Fünftplazierten, ein körperlich starker und wendiger Athlet, der Heyder immer wieder mit blitzschnellen Angriffen attackierte. Erst im Golden Score gelang es Heyder einen dieser Angriffe mit einen Seoi-nage zu übernehmen und die Begegnung durch Ippon zu beenden. Im Viertelfinale erwies sich Tobias Teucke vom Judo Kenshi Homburg-Erbach als zäher Gegner. Er musste jedoch im Laufe des Kampfes mehrere Strafen hinnehmen, die am Ende ebenfalls zum vorzeitigen Sieg für Heyder führten.

Damit stand er im Halbfinale dem letztjährigen Deutschen Meister Lukas Klemm vom VFL Sindelfingen gegenüber. Beide Athleten kennen sich aus dem effeff, weshalb die Begegnung über weite Teile von einem starken Griffkampf geprägt war. Erst gegen Ende der Begegnung konnte Max Heyder dann eine gewisse Griffdominanz ausspielen, worauf Klemm durch Zubodenziehen reagierte, was von den Kampfrichtern konsequent bestraft wurde. Die Entscheidung fiel schließlich wenig schön aber bei solchen Begegnungen nicht zu vermeiden zugunsten Heyders durch die dritte Strafe für Klemm.

Der Erstgesetzte Moritz Plafky hatte sich zwischenzeitlich erwartungsgemäß durch den oberen Pool nach vorne gekämpft, wo er im Finale nun von einem kampflustigen und zum Sieg entschlossenen Max Heyder erwartet wurde. Auch diese beiden Athleten kennen sich natürlich aus zahlreichen Trainingseinheiten mit dem Nationalkader bestens, so dass eine eher langatmige Auseinandersetzung zu erwarten war. Dementsprechend fackelte auch der Kamprichter nicht lange und Heyder erhielt frühzeitig eine Passivitätsverwarnung, die -rückblickend- wohl genau im richtigen Moment kam. Heyder, der nun im Zugzwang war, gelang es so nämlich bereits nach gut einer Minute Kampfzeit, einen der gefährlichen linken Uchi-Mata-Ansätze von Plafky durch eine reaktionsschnelle Fegetechnik zu kontern und Plafky mit Schwung auf die Matte zu befördern. Die Hand des Hauptkampfrichters schnellte zum Ippon nach oben, Heyder und sein Coach Ralf Matusche begannen bereits zu jubeln. Da Plafky jedoch nicht vollständig auf dem Rücken gelandet war, wurde der vom Hauptkampfrichter gegebene Ippon nach der zwischenzeitlich üblichen Videoanalyse von den Außenkampfrichtern in einen Waza-ari (halber Punkt) umgewandelt, so dass Heyder zwar in Führung, aber ansonsten wieder alles offen war. In der Folge konnte Max Heyder die an Intensität zunehmenden Angriffe seines Finalgegners durch einen cleveren Griffkampf und Hüfteinsatz unter Inkaufnahme einer weiteren Bestrafung ins Leere laufenlassen und so die Wertung über die volle Zeit bringen. Der Titel des Deutschen Meisters war ihm nicht mehr zu nehmen.

Für den Judo-Bezirksverband Oberfranken ist es der erste Titelgewinn bei den Männern seit dem letzten Titelgewinn durch Walter Rieß aus Bayreuth (dreifacher Deutscher Meister) vor fünfunddreißig Jahren.
Heyders Coach und Olympiastützpunkttrainer Ralf Matusche aus München-Großhadern, der an diesem Tag eine weitere Goldmedaille für sich verbuchen konnte, war überglücklich und hofft, dass bei Max Heyder, der bereits in der Jugend zweimal Deutscher Meister war und im Vorjahr Vizemeister wurde, nun auch international der Knoten platzt.

 Bilder:Thomas Wetzel,sportfotos24

 

Timo Carvelius erfolgreich in Ungarn!!!

Timo Cavelius wurde Dritter bei der U23-Europameisterschaft in Gyor (Ungarn)

 

Mit einer Klasse-Leistung kam Timo Cavelius auf das Siegerpodest bei der U23-Europa-Meisterschaft.

Nach einem Auftaktsieg gegen Mamistvalove (ISR) war Timo auch gegen Goz (Ungarn) erfolgreich. Im Poolfinale verlor er gegen den späteren Vize-Europa-Meister Kirakozashvili (Georgien) und kam in die Trostrunde.

Dort besiegte er Koc (Türkei) und stand damit im kleinen Finale, dem Kampf um Platz drei.

Am Ende war Timo auch gegen McWatt (Großbritannien) und erkämpfte die Bronce-Medaille.

 

Herzlichen Glückwunsch Timo!!!!

 

 

 

Bericht und Foto: G. Klust

Kinderlehrgang mit Helmut in Marktredwitz

Judo-Spieletag in Marktredwitz

Der Judo-Spieltag mit der Ranglistenehrung bildete den Abschluss der jährlichen Veranstaltungsreihe für unsere Jüngsten. Wegen etlicher Krankheitsfälle kamen dann leider doch nicht die knapp vierzig gemeldeten Jungen und Mädchen, sondern „nur“ 32. Das tat dem Vergnügen jedoch keinen Abbruch, sondern sorgte dafür, dass die Veranstaltung ruhiger und vielleicht auch gewinnbringender für manchen ablief. Vordergründig war das Thema der Zusammenhang von Situation und Technik sowie der Stand-Boden-Übergang. Natürlich kam auch das Spielen nicht zu kurz, immerhin soll es ja ein Spieltag sein. Das musste sein, denn zweieinhalb Stunden Aktivität wollen ausgehalten werden. Am Ende bekamen alle Teilnehmer eine Urkunde mit einem motivierenden Zitat von Jigoro Kano, unserem Gründervater, und etwas Süßes zur Regeneration. Die Ranglistenersten erhielten entsprechend der Tradition eine weitere Urkunde, eine Medaille und ein Stofftier zum Umhängen!

Ranglistenerste waren Tim Hopf (TS Kronach), Johannes Röhling (JC Naisa), Lasse Distler (TSV Hirschaid) und Rudolf Nerenberg (JC Marktredwitz).

Zweite Plätze belegten Wendelin Wölfler (PSV Bamberg), Noel Schwämmlein (TS Kronach), Paula Lang (TS Kronach), Samuel Löffler (JC Naisa) und Mika Limberg (JC Naisa).

Auf dritte Plätze kamen Matteo Ohlmann (TSV Hirschaid), Jonathan Richter (JC Marktredwitz) und Leopold Martins (JC Marktredwitz).

Bild und Bericht: Helmut Neugebauer

Kinderlehrgang in Münchberg

 

Judo-Spiele-Tag mit Gummibärchen-Randori in Münchberg

 

Mit 56 Kindern richtig stark besucht war das Gummibärchenrandori bei Gastgeber 1. JC Münchberg. Jungen und Mädchen aus 10 oberfränkischen Vereinen waren anwesend, dazu mehrere Trainer, sodass es entsprechend lebhaft zuging. Besonders stark vertreten waren die Gastgeber mit 11 Judoka, gefolgt vom PSV Bamberg mit 9 Aktiven. Aber auch der JC Naisa, der TSV Hirschaid, die TS Kronach, der JC Marktredwitz, VfB Forchheim, TSV Oberhaid, PSV Bayreuth und ASV Pegnitz waren mit von der Partie.

Nach einer Stunde Spielen und Technik suchte sich nach der Mittagspause jedes Kind einen Partner, mit dem es sich messen wollte, und sollte so stressfrei seine Fähigkeiten erproben. Wer das mochte, konnte auch einen Wettkampf versuchen, denn ein Kampfrichter – Bezirkskassenwart Alexander Frowein - war mit auf der Matte und half, die Sieger zu ermitteln. Pro Kampf und Randori gab es einen Stempel, deren Anzahl auf einer bunten Urkunde vermerkt wurde, die jeder bekam.

Den Kindern sollte mit dieser Veranstaltung die Gelegenheit geboten werden, Interesse z.B. an einer offiziellen Meisterschaft zu entwickeln. Wer genau hinsah, merkte, dass es vielen Jungen und Mädchen gar nicht so ganz stressfrei gelang, fremde Kinder anzusprechen und ein gemeinsames Randori zu vereinbaren. Auch sowas muss gekonnt sein! Vorsichtshalber wurden dann lieber zehn Randoris mit der Lieblingspartnerin aus dem eigenen Verein gemacht, bevor man irgendein Risiko einging …

Die Gastgeber hatten für sehr gute Rahmenbedingungen gesorgt, sodass alle rundum zufrieden waren. Der Apfelstreuselkuchen z.B. war alleine schon ein zusätzliches Argument, an der Veranstaltung teilzunehmen!

Die höhere Anzahl der Randoriplätze hatte dafür gesorgt, dass trotz der vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kein Leerlauf vorkam. Viele schafften 15 Stempel und mehr, was eine halbe Stunde Randori mindestens bedeutete. Für Kinder ein hohes Maß an Judo-Aktivität!

 

Das Skript wird ebenfalls veröffentlicht.

Bericht: Helmut Neugebauer

 

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