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European Open in Tallinn - Max Heyder

Max Heyder erkämpft seine erste World Cup Medaille

Bei den European Open in Tallinn (ehemals World Cup) ging Max Heyder in der Gewichtsklasse bis 60 kg für das deutsche Team an den Start und erkämpfte sich in der Hauptstadt Estlands seine erste Medaille bei einem internationalen Turnier der Männer.

 

Insgesamt 322 Athleten aus 38 Ländern traten im kulturellen Zentrum des Landes in der Kalev Sports Hall an, um sich sportlich auf der Tatami zu messen. Darunter auch einige internationale Top-Athleten, die im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Tokio 2020 Qualifikationspunkte sammelten, so dass ein spannender Wettkampftag zu erwarten war.

 

Max ging in seiner ersten Begegnung gegen den Israeli Gabay bereits nach eineinhalb Minuten mit Waza-ari für Sasae-tsuri-komi-ashi in Führung und konnte den Kampf taktisch clever durch drei Shidos seines Kontrahenten vorzeitig gewinnen. Im zweiten Vorrundenkampf stand er dem Portugiesen Lopes gegenüber, den er nach dessen mißglückten Angriff in einen Mune-gatame nehmen und für zehn Sekunden festhalten konnte. Die so erzielte Waza-ari-Wertung verteidigte er dank klarer Anweisungen seines Coaches Ralf Matusche bis zum Schluss und zog so in das Poolfinale ein. Hier traf er auf den späteren Turniersieger Vincent Limare aus Frankreich, mit dem er sich lange Zeit einen ausgeglichenen Kampf lieferte. Wenige Sekunden vor dem Ende der Begegnung wurde er jedoch durch einen Ko-uchi-maki-komi überrascht und geriet so mit Waza-ari in Rückstand, den er nicht mehr ausgleichen konnte. Damit blieb nur noch der Weg über die Trostrunde. Hier konnte er sich gegen den Franzosen Pierre Dumontier trotz anfänglichen Rückstandes mit zwei Passivitätsverwarnungen am Ende durch Hansokumake seines Gegners wegen dreier Shidos durchsetzen. Im kleinen Finale um Platz 3 ging es zunächst mit Bestrafungen weiter. Sein Finalgegner, der Franzose Sylvain Goulet, kassierte zwei Shidos wegen Passivität und Scheinangriff und musste deshalb alles auf eine Karte setzen, um eine weitere Verwarnung und damit das Hanokumake zu vermeiden. Einen halbherzig angesetzten Schenkelwurf konnte Max für eine Gegendrehtechnik nutzen, die mit Waza-ari bewertet wurde und somit den Gewinn der Bronzemedaille zu Folge hatte. Die Plazierung wird ihn auch in der Weltrangliste einige Plätze nach vorne bringen.

Wir gratulieren Max ganz herzlich zu seinem sportlichen Erfolg in Tallinn!!! Weiter so!!! 

 

 

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