50 Jahre - Judo in Oberfranken          Galerie

 

3 Erfolge für Oberfranken!!!

Timo Cavelius

26.01.2020 : Deutsche Meisterschaft in Stuttgart

 

Timo startete mit einem Freilos, war danach gegen Boris Peric (Bayer Leverkusen) und Daniel Ruf (VfL Ulm) jeweils nach kurzer Kampfzeit mit Ippons erfolgreich und war damit Poolsieger. Im Halbfinale traf er auf seinen Trainingspartner Hannes Conrad (Judoclub Leipzig). Nach Ablauf der normalen Kampfzeit stand es Unentschieden, sodass die Entscheidung im „Golden Score“ fallen musste. Mit einem tiefen Seoi-Nage und einem anschließenden Haltegriff war Timo erfolgreich und stand damit im Finale. Hier wollte er kein Verletzungs-Risiko mehr eingehen, trat im Endkampf nicht mehr an und wurde damit

Deutscher Vize-Meister in der Klasse bis 81 kg

 

 

02.02.2020 : European Open Sofia

(Text von der Home-Page der BJV)

 

Eine Woche nach den nationalen Titelkämpfen gingen Bayerns Männer in Sofia und die Frauen in Lissabon beim ersten European Open der Saison an den Start.

Timo Cavelius konnte hier erneut herausstellen, dass er eindeutig zu den stärksten deutschen Männern seiner Gewichtsklasse gehört.

Nach einem Freilos konnte Timo seinen ersten Gegner mit Wazaari bezwingen. Im zweiten Kampf brauchte Timo fast die ganze Kampfzeit, bevor er 3 Sekunden vor Schluß einen Wazaari für Seoi-Nage erzielen konnte und damit den Kampf für sich entschied. Im Poolfinale, gegen Edilbiev (Rußland), benötigte Timo nur 33 Sekunden um seinen Gegner erneut mit Seoi-Nage zu bezwingen. Im Halbfinale tat er sich nun doch etwas schwerer. Mit immer stärkeren Ansätzen und Attacken konnte er aber seinen Gegner so bedrängen, das dieser am Ende mit 3 Shido den Kampf verlor. Im Finale stand Timo dem letztjähren u21-Vize-Weltmeister Elbakiev (Rußland) gegenüber. Das Duell der beiden war lange Zeit offen, bevor der Russe Timo mit einem Uchi-Mata auf Ippon werfen konnte und so den Kampf und das Turnier für sich entschied.

Max Heyder

Bei den deutschen Judo-Einzelmeisterschaften der Männer und Frauen in Stuttgart hat Maximilian Heyder vom Judo Club Naisa seinen im Vorjahr erkämpften Meistertitel in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm verteidigt und sich erneut die nationale Krone aufgesetzt.
Dabei begann es für ihn mehr als zäh. Der Athlet der Sportfördergruppe der Bayerischen Bereitschaftspolizei geriet mit einer mittleren Wertung in Rückstand, es drohte das Aus im ersten Vorrunden-Kampf. Doch es kam anders. Max zog die Reißleine und zwang Hratschik Latschinian aus Geisenheim/Hessen durch eine hohe Angriffsfrequenz und ein bemerkenswertes Tempo eine Minute vor Ende den dritten Shido auf, was den vorzeitigen Sieg durch Hansokumake bedeutete.
In Runde 2 bereitete Liam Herrmann vom TSV Kronshagen keine großen Probleme. Mit zwei Waza-ari-Wertungen durch Koshi-guruma und De-ashi-barai sorgte Max für den vorzeitigen Sieg.
Im Viertelfinale erwies sich Florian Pachel (JC Leipzig) als hartnäckiger und schwer zu werfender Gegner. Max löste die Aufgabe erneut durch einen schnellen und dominanten Kampfstil, der ihm wiederum den vorzeitigen Sieg durch drei Shidos einbrachte. Im Halbfinale stand er dem ihm vom Stützpunkttraining her gut bekannten Daniel Scheller (TSV Abensberg) gegenüber, den er nach Waza-ari-Wertung durch eine Fegetechnik wenige Sekunden vor dem Kampfende durch einen Uchi-mata mit Ippon bezwang.
Damit kam es zur Neuauflage des Finals von 2018 gegen Lukas Klemm vom VfL Sindelfingen, das Max damals verloren hatte. Punktgenau gelang es ihm nunmehr, seine Bestleistung abzurufen, mit Waza-ari für einen sehenswerten Seoi-nage in Führung zu gehen und diese Wertung taktisch gekonnt und souverän über die Zeit zu bringen.

Julia Rieß

Mit einer außergewöhnlichen Leistung schaffte es Julia Rieß bei den Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Stuttgart, sich einen fünften Platz zu erkämpfen. Erst im kleinen Finale um Bronze kam das Aus. Im Judo Club Marktredwitz ist das die beste Platzierung bei einer "Deutschen", die ein Mitglied je erreichte.

Julia siegte zu Beginn über Reinecke (JC Holzwickede). In Runde zwei verlor sie gegen  Bolte (Judo Crocodiles Osnabrück), die spätere deutsche Meisterin, konnte aber in der Trostrunde weiterkämpfen. Selina Dietzer JC Heidelberg) besiegte sie im Golden Score mit Seoi-nage, gegen Grzesier (JT Erkelenz) sie mit Ude-garami. Damit war sie im kleinen Finale um Platz drei, wo sie dann aber Peric (JC 71 Düsseldorf) mit einer Kleinen Außensichel unterlag. Insgesamt eine hervorragende Steigerung, nachdem sie im Vorjahr an gleicher Stelle in der Vorrunde noch ausgeschieden war.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle drei Judoka!!!!

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