50 Jahre - Judo in Oberfranken          Galerie

 

News

CORONA lässt grüßen

Liebe Besucher unserer oberfränkischen Home Page!!!

Die momentane Situation mit dem Coronavirus zwingt uns leider dazu unsere Veranstaltungen (Turniere und Lehrgänge ) erstmal abzusagen. Die Gesundheit unserer Ausrichter, Teilnehmer, Trainer, Kampfrichter und Besucher ist uns da einfach zu wichtig . Die Verantwortung, die wir als Vorstand im Bezirk haben, ist uns da einfach sehr bewusst und daher haben wir uns dazu entschieden die Veranstaltungen bis zu den Osterferien erstmal abzusagen. Es ist aber geplant Ersatztermine zu finden sobald sich die Lage beruhigt hat. Diese Termine werden natürlich veröffentlicht und an die Vereine weitergegeben.

Lasst Euch von dem Coronavirus bitte nicht den Spaß am Judo verderben!!!! 

Bleibt gesund und achtet auf Euch, so dass wir uns nach dem Ganzen gesund auf Turnieren oder Lehrgängen wieder sehen!!!

Euer Vorstand Oberfranken

3 Erfolge für Oberfranken!!!

Timo Cavelius

26.01.2020 : Deutsche Meisterschaft in Stuttgart

 

Timo startete mit einem Freilos, war danach gegen Boris Peric (Bayer Leverkusen) und Daniel Ruf (VfL Ulm) jeweils nach kurzer Kampfzeit mit Ippons erfolgreich und war damit Poolsieger. Im Halbfinale traf er auf seinen Trainingspartner Hannes Conrad (Judoclub Leipzig). Nach Ablauf der normalen Kampfzeit stand es Unentschieden, sodass die Entscheidung im „Golden Score“ fallen musste. Mit einem tiefen Seoi-Nage und einem anschließenden Haltegriff war Timo erfolgreich und stand damit im Finale. Hier wollte er kein Verletzungs-Risiko mehr eingehen, trat im Endkampf nicht mehr an und wurde damit

Deutscher Vize-Meister in der Klasse bis 81 kg

 

 

02.02.2020 : European Open Sofia

(Text von der Home-Page der BJV)

 

Eine Woche nach den nationalen Titelkämpfen gingen Bayerns Männer in Sofia und die Frauen in Lissabon beim ersten European Open der Saison an den Start.

Timo Cavelius konnte hier erneut herausstellen, dass er eindeutig zu den stärksten deutschen Männern seiner Gewichtsklasse gehört.

Nach einem Freilos konnte Timo seinen ersten Gegner mit Wazaari bezwingen. Im zweiten Kampf brauchte Timo fast die ganze Kampfzeit, bevor er 3 Sekunden vor Schluß einen Wazaari für Seoi-Nage erzielen konnte und damit den Kampf für sich entschied. Im Poolfinale, gegen Edilbiev (Rußland), benötigte Timo nur 33 Sekunden um seinen Gegner erneut mit Seoi-Nage zu bezwingen. Im Halbfinale tat er sich nun doch etwas schwerer. Mit immer stärkeren Ansätzen und Attacken konnte er aber seinen Gegner so bedrängen, das dieser am Ende mit 3 Shido den Kampf verlor. Im Finale stand Timo dem letztjähren u21-Vize-Weltmeister Elbakiev (Rußland) gegenüber. Das Duell der beiden war lange Zeit offen, bevor der Russe Timo mit einem Uchi-Mata auf Ippon werfen konnte und so den Kampf und das Turnier für sich entschied.

Max Heyder

Bei den deutschen Judo-Einzelmeisterschaften der Männer und Frauen in Stuttgart hat Maximilian Heyder vom Judo Club Naisa seinen im Vorjahr erkämpften Meistertitel in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm verteidigt und sich erneut die nationale Krone aufgesetzt.
Dabei begann es für ihn mehr als zäh. Der Athlet der Sportfördergruppe der Bayerischen Bereitschaftspolizei geriet mit einer mittleren Wertung in Rückstand, es drohte das Aus im ersten Vorrunden-Kampf. Doch es kam anders. Max zog die Reißleine und zwang Hratschik Latschinian aus Geisenheim/Hessen durch eine hohe Angriffsfrequenz und ein bemerkenswertes Tempo eine Minute vor Ende den dritten Shido auf, was den vorzeitigen Sieg durch Hansokumake bedeutete.
In Runde 2 bereitete Liam Herrmann vom TSV Kronshagen keine großen Probleme. Mit zwei Waza-ari-Wertungen durch Koshi-guruma und De-ashi-barai sorgte Max für den vorzeitigen Sieg.
Im Viertelfinale erwies sich Florian Pachel (JC Leipzig) als hartnäckiger und schwer zu werfender Gegner. Max löste die Aufgabe erneut durch einen schnellen und dominanten Kampfstil, der ihm wiederum den vorzeitigen Sieg durch drei Shidos einbrachte. Im Halbfinale stand er dem ihm vom Stützpunkttraining her gut bekannten Daniel Scheller (TSV Abensberg) gegenüber, den er nach Waza-ari-Wertung durch eine Fegetechnik wenige Sekunden vor dem Kampfende durch einen Uchi-mata mit Ippon bezwang.
Damit kam es zur Neuauflage des Finals von 2018 gegen Lukas Klemm vom VfL Sindelfingen, das Max damals verloren hatte. Punktgenau gelang es ihm nunmehr, seine Bestleistung abzurufen, mit Waza-ari für einen sehenswerten Seoi-nage in Führung zu gehen und diese Wertung taktisch gekonnt und souverän über die Zeit zu bringen.

Julia Rieß

Mit einer außergewöhnlichen Leistung schaffte es Julia Rieß bei den Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Stuttgart, sich einen fünften Platz zu erkämpfen. Erst im kleinen Finale um Bronze kam das Aus. Im Judo Club Marktredwitz ist das die beste Platzierung bei einer "Deutschen", die ein Mitglied je erreichte.

Julia siegte zu Beginn über Reinecke (JC Holzwickede). In Runde zwei verlor sie gegen  Bolte (Judo Crocodiles Osnabrück), die spätere deutsche Meisterin, konnte aber in der Trostrunde weiterkämpfen. Selina Dietzer JC Heidelberg) besiegte sie im Golden Score mit Seoi-nage, gegen Grzesier (JT Erkelenz) sie mit Ude-garami. Damit war sie im kleinen Finale um Platz drei, wo sie dann aber Peric (JC 71 Düsseldorf) mit einer Kleinen Außensichel unterlag. Insgesamt eine hervorragende Steigerung, nachdem sie im Vorjahr an gleicher Stelle in der Vorrunde noch ausgeschieden war.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle drei Judoka!!!!

Judo-Spieletag in Marktredwitz

Bild und Bericht: Helmut Neugebauer

 

Lehrgang und Ranglistenehrung der U10 und U12

Ein Judo-Spieltag mit der Ranglistenehrung bildete den Abschluss der jährlichen Veranstaltungsserie für unsere Kinder der U 10 und U 12. Da zeitgleich auch das große Turnier in Eltmann stattfand, kamen leider nicht so viele Jungen und Mädchen, sondern „nur“ 28. Davon waren allein 19 vom Gastgeber JC Marktredwitz. Das tat dem Vergnügen jedoch keinen Abbruch, sondern sorgte dafür, dass die Veranstaltung ruhiger und vielleicht auch gewinnbringender ablief. Vordergründig war das Thema der erweiterte Stand-Boden-Übergang. Natürlich wurde aber auch gespielt, immerhin soll es ja ein Spieletag sein. Am Ende bekamen alle Teilnehmer eine Urkunde mit einem motivierenden Zitat von Jigoro Kano, unserem Gründervater.

Die Ranglistenersten erhielten entsprechend der Tradition eine weitere Urkunde, eine Medaille und ein Stofftier zum Umhängen!

Ranglistenerste wurden Johannes Röhling, Janis Löffler, Mika Limberg (alle JC Naisa) und Christian Dilsch (JC Münchberg)

Zweite Plätze belegten Marvin Gunzelmann (JC Naisa) sowie Jan Hannig und Rudolf Nerenberg (beide JC Marktredwitz).

Auf dritte Plätze kamen Marek Pilař und Julian Küspert (beide JC Marktredwitz).

Herzlichen Glückwunsch an Alle!!!!

 

 

Wahl zum Trainer des Jahres 2019

 

 

Auch dieses Jahr wurden fünf Trainer für Ihr besonderes Engagement im Judo in die Shortlist zur DJB/ JudoMagazin-Wahl zum -Trainer des Jahres - aufgenommen. Diese Auswahl des Deutschen Judo-Bundes ist eine hohe Ehre der namentlich Genannten. Sie spiegeln einen kleinen Teil der täglich erbrachten Leistungen auf und neben der Matte im Sinne des Judos wider.

Ein Trainer kommt aus Bayern

Yusuf Güngörmüs wurde Aufgrund seines außerordentlichen Engagements in zwei Judovereinen ausgewählt. Er beweist seit Jahrzehnten was Integration und Inklusion durch Judo bewegen kann. Bei den Sportfreunden Harteck stellt er seit über 30 Jahren die Weichen als Sportleiter und stellv. Abteilungsleiter, sowie Trainer von den Mini`s mit 3 Jahren bis zu den Senioren mit 70 Jahren. Judoka mit geistiger Behinderung (ID-Judoka) oder sehgeschädigte  Athletinnen und Athleten runden das Gesamtbild ab. „Wir sind eine Familie!“, so der Tenor der Judoka aus dem Norden. So stellen die Harteck-Hornets zwei Jugendligamannschaft mit einen Jugend -Mix auch von ID-Judoka und Para-Judoka. Die Erfolge im ID-Judo sind weltweit bekannt. Jeder Einzelne wird im Rahmen der Möglichkeiten gefördert. Das geht so weit, dass mit Arbeitgebern geredet und neue Jobs gesucht werden.

Ich möchte das zurückgeben was ich selbst erfahren habe

Yusuf Güngörmüs ist mit 8 Jahren, durch seine Eltern nach Deutschland gekommen. Er sprach zu dieser Zeit Zazaisch. Mit 14 Jahren wurde er bereits als Co-Trainer eingesetzt und mit 16 Jahren übernahm er wegen einem abrupten Trainerabganges die Verantwortung als Trainer und Teamchef der 2. Bundesliga der Sportfreunde Harteck München. 2006 wurde Herrn Güngörmüs für sein Engagement vom Bayerischen Judo-Verband der 2. Dan verliehen. Im gleichen Jahr gründete er die Judoabteilung SC Arcadia Messestadt München e.V.  und war dabei Gründungsmitglied des Mehrspartengesamtvereins.  Auch dort ist er erfolgreich als Trainer und Funktionär in einem sozialen Brennpunkt im Einsatz. „Es freut mich die Kinder in der freien Natur rumtoben zu sehen!“, so eine Aussage von dem Fachübungsleiter bei der jährlich stattfindenden Pfingstfreizeit.

Wert-Konzepte mehrfach prämiert

Auf ganz besondere Auszeichnungen dürfen die Sportfreunde Harteck -Judoabteilung besonders stolz sein. Die Landeshauptstadt München vergab dem Team mit und um Yusuf Güngörmüs zweimal den ersten und einmal den zweiten Platz für Integrations /Inklusionsarbeit mit den Themen „ Behinderung ist keine Hinderung“ und „Vielfalt als Chance“. Zusätzlich entwickelte er mit seinem Trainerteam Konzepte für die frühkindliche Judoförderung ab 3 Jahren und erarbeitete Hilfstrainerprogramme zur Förderung des Judo Trainernachwuchses. Als Prüfer hat er bereits tausende Judoka Ihre Gürtelprüfungen abgenommen.

Wir würden uns freuen wenn Ihr Yusuf Eure Stimme gibt:

https://www.judobund.de/aktuelles/trainer-des-jahres-2019/online-abstimmung/

Bild: René Weil; Text: Alwin Brenner, BJV Referent Inklusion & Integration

 

Trainerassistentenlehrgang in Bad Staffelstein

Trainerassistentenlehrgang  in Bad Staffelstein am 27.10.2019

 

Gastgeber Hartmut Pfadenhauer vom TSV Staffelstein konnte immerhin sieben motivierte Jungen und Mädchen vom PSV Coburg und natürlich vom eigenen Verein zum diesjährigen Trainerassistentenlehrgang begrüßen. Das Wetter war typisches Herbstwetter und so war ein Tag auf der Judo-Matte eine willkommene Abwechslung. Lehrbeauftragter Helmut Neugebauer hatte sich auf einige Kernthemen beschränkt, z. B. sinnvolle Spiele auf der Judo-Matte, Fallübungen für Anfänger und Fortgeschrittene, Turnen und Akrobatik sowie sinnvolles Randori. Am Schluss ging es noch um die Planung eines gut strukturierten Trainings für verschiedene Zielgruppen und Faktoren, die die Gestaltung beeinflussen.

Bericht: Helmut Neugebauer

 

 

 

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