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04.01.2012
Gelungener Jahresabschluss mit Florian Lackner
Beim Jahresabschlusslehrgang des ASV Naisa Ellerntal zwischen den Feiertagen
hatten „Jung und Alt und Dick und Dünn“ ihren Spaß
Nach einem außergewöhnlich erfolgreichen Jahr gab es für die Judokas des ASV
Naisa Ellerntal auch einen außergewöhnlichen Jahresabschluss. Statt der
üblichen Jahresabschlussfeier in der regelmäßig mit zahlreichen Terminen
überfrachteten Vorweihnachtszeit organisierte die Abteilung erstmals
zwischen den Feiertagen einen zweitägigen Lehrgang mit Jahresabschlussfeier,
Übernachtungsparty und einem Jahresabschlusstraining. 31 Judokas des ASV
Naisa Ellerntal und des benachbarten Post-SV Bamberg aus den Altersklassen
U11 bis U20 ließen es sich nicht nehmen, zwei Tage vor Silvester mit viel
Judo, Spielen und Spaß noch einmal richtig aufzudrehen.
Für den Judolehrgang am ersten Tag
konnte kein geringerer als der mehrfache deutsche Jugendmeister und deutsche
Vizemeister der Männer 2009 Florian Lackner gewonnen werden.
Lucky verstand es glänzend, die
Judokas einen Tag lang in seinen Bann zu ziehen. Bereits in seiner kurzen
Begrüßung klang an, dass er ein Training halten werde, dass für alle Alters-
und Leistungsstufen geeignet sein würde. „Judo ist ein Sport für jedermann,
für jung und alt, für dick und dünn …“. Spaß solle das Training machen und
so fordere er eigentlich nur eins, nämlich Respekt vor anderen. „Wer einen
anderen auslacht, bekommt bei mir eine Auszeit“. Dies vorweggeschickt
stellte Lucky nach einigen kurzweiligen Spielen in der ihm eigenen
unkomplizierten Art am Vormittag vor allem seine Spezialtechnik Uchi-mata
vor, die von den Teilnehmern reichlich ausprobiert und geübt werden konnte,
bevor einige wenige Randori-Einheiten und Entspannungsübungen die verdiente
Mittagspause einläuteten.
Am Nachmittag stand dann der Boden auf
dem Programm und hier legte der Sportwissenschaftler und angehende Lehrer
trotz der auch aus seiner Sicht zutreffenden These „Angriff ist die beste
Verteidigung“ in erster Linie Wert auf die Vermittlung von richtigem
Verteidigungsverhalten im Boden. Die „Kugelposition“ wird dem interessierten
Judonachwuchs sicherlich in Erinnerung bleiben …
Nach einigen Übungen und
Randori-Aufgaben war auch der Nachmittag wie im Flug vorbei. Bei der
anschließenden Abschlussrunde zeigte sich, dass die Teilnehmer an diesem Tag
doch viel Neues erfahren und gelernt hatten und sicher einiges mitnehmen
konnten.
Für den sympathischen Trainer gab’s
natürlich ein kleines Präsent mit auf den Heimweg und die
Abteilungsverantwortlichen machten keinen Hehl daraus, dass die Neuauflage
eines solchen „Lehrgang mit Lucky“ in nicht allzu ferner Zukunft durchaus
wünschenswert wäre.
Für den Judonachwuchs ging der Abend
mit einer Feier mit Eltern und Angehörigen weiter, bei der es neben einem
umfangreichen Pizza- und Nachtischbuffet auch einen einstündigen
Video-Jahresrückblick gab, bevor die Eltern nach Hause geschickt wurden und
das Event mit der „Übernachtungsparty“ seine Fortsetzung fand. Obwohl die
letzten Gespräche und Lacher erst gegen Morgen verstummten, ließ sich keiner
das reichhaltige von den Eltern gesponserte Frühstück entgehen, um pünktlich
zum letzten Training des Jahres auf der Matte zu stehen, wo Spiel, Spaß und
Bewegung zwei kurzweilige Tage und ein erfolgreiches Jahr abrundeten. Einer
„Auszeit“ bedurfte es übrigens an beiden Tagen für keinen der jungen Judokas
…
Otto Heyder
ASV Naisa Ellerntal |

Horst Geiger, Otto Heyder
und Tamara Bauer vom ASV Naisa Ellerntal (v.li.) begrüßen Florian
Lackner (re.) und die Lehrgangsteilnehmer

Florian Lackner
demonstriert seine Spezialtechnik
Uchi-mata

Entspannungsübung
vor der Mittagspause

Wie war das gleich
mit der Kugelposition …

Amüsieren ist erlaubt,
aber „Wer einen anderen auslacht, bekommt eine Auszeit“

Vorübung, die einem
einiges abverlangt …

Wie löse ich jetzt
diese Aufgabe?

Abschlussfoto
mit Lucky |