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Judo-Lexikon

 

07.01.2012
Bezirkstag 2012 – Eine attraktive Mischung aus Bewährtem und Neuem
Nach der Begrüßung und Eröffnung durch den Bezirksvorsitzenden Thomas Loch und verschiedenen ausdrücklich knapp gehaltenen Informationen des BJV- Präsidiums durch den Ehrenpräsidenten des BJV, Gerhard Fleissner, ging es mit dem Jahresbericht des Vorsitzenden, der sowohl das Geschehen und die sportlichen Erfolge 2011 Revue passieren ließ, als auch eine Ausschau auf die Aussichten und Vorhaben des Jahres 2012 hielt, schnell ans Eingemachte. Insbesondere verdeutlichte Thomas Loch argumentativ unterstützt durch den Bezirksschulbeauftragten Dieter Sippel, dass im Hinblick auf die gesamtgesellschaftliche Entwicklung, abnehmende Mitgliederzahlen und die Konkurrenzsituation mit anderen Sportarten seitens der Funktionäre und Vereine alle Anstrengungen unternommen werden müssten, um das Ansehen des Judosports zu fördern. Hierzu sei insbesondere eine offensive Berichterstattung rund ums Judo, aber auch die Initiierung von Projekten im Bereich der Schulen dringend erforderlich. Zu seinen Absichten gehöre es unter anderem, junge Aktive zum Kämpfen zu bewegen, Kaderathleten zu fördern und sportliche und gemeinschaftliche Aktivitäten im Bezirk zu forcieren. Weiter nannte er die Erstellung einer Bezirksrangliste, eine bessere Zusammenarbeit im Vorstandsteam und mit bzw. zwischen den Vereinen sowie eine engere Bindung zum BJV und dessen Gremien. Es folgten die Jahresberichte der Jugendleitung, des Kampfrichterobmanns, des Prüfungsbeauftragten, des Lehrbeauftragten, des Schulsportbeauftragten und des Breitensportbeauftragten.

Mit der Bekanntgabe der bereits im Vorfeld angedachten Änderungen wurden die ersten Neugestaltungen zum Thema der gut besuchten Versammlung. Die erste Neuerung betrifft die Zuständigkeit im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Für Jugendliche bis 15 Jahre sollen künftig die Jugendleiterin weiblich, Melissa Schultz, und ihr neuer Stellvertreter, Gerhard Deyerling, zuständig sein, während der Jugendleiter männlich, André Klust, und seine neue Stellvertreterin, Tamara Bauer, für die Altersklasse bis 22 Jahre verantwortlich zeichnen sollen.

Mit der Einführung einer eigenen Ehrenordnung für den Bezirk wurde eine weitere Innovation vorgestellt und von den Delegierten einstimmig beschlossen. Danach wird der Bezirk künftig Urkunden in Gold, Silber und Bronze für aktive Judokas, Funktionsträger, verdiente Persönlichkeiten oder Vereine bzw. Abteilungen verleihen. Zudem besteht für erfolgreiche Athleten, Trainer oder Funktionäre die Möglichkeit der Aufnahme in eine auf der Bezirks-Homepage veröffentlichte Ehrentafel des Bezirks.

Nach der Entlastung der Bezirkskassenwartin Karin Mecklinger, der von den beiden Kassenprüfern eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt wurde, die aber aus persönlichen Gründen für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung steht, wurde die Bezirksvorstandschaft neu gewählt bzw. bestätigt.

Dabei wurden die Positionen der stellvertretenden Jugendleitung weiblich mit Gerhard Deyerling und der stellvertretenden Jugendleitung männlich mit Tamara Bauer neu besetzt. Tamara Bauer erklärte sich zudem bereit, das Amt der Bezirksfrauenwartin zu übernehmen. Neuer Bezirksligabeauftragter ist Christian Klumpp. Last but not least war die Position des Kassenwartes neu zu besetzen. Da sich im Gegensatz zu den vorgenannten Ämtern niemand der Anwesenden zu einer Übernahme durchringen und auch anderweitig aus den Vereinen keine geeignete Alternative aufgezeigt werden konnte, erklärte sich Ehrenpräsident Gerhard Fleißner zur Vermeidung finanzieller Nachteile für den Bezirk bereit, dieses Amt für die Dauer einer Wahlperiode zu übernehmen, womit die Vorstandschaft –nachdem alle anderen Vorstandsmitglieder wieder gewählt oder bestätigt wurden- wieder voll besetzt war.

Im Hinblick auf die neu beschlossene Ehrenordnung war schließlich ein Ehrenrat zu bilden. In diesen wurde für die Dauer von drei Amtsperioden neben dem Bezirksvorsitzenden Thomas Loch sowie dem Ehrenvorsitzenden Oskar Müller aus dem Bezirk Gerhard Fleißner, Karl-Heinz Gloge und Otto Heyder gewählt.

Abschließend wurde der Haushaltsplan 2012 ohne nennenswerte Diskussionen beschlossen und unter „Verschiedenes“ einige Fragen insbesondere zur Einführung von Bezirksrandori-Turnieren für die Altersklassen U11 und U14 erörtert, ohne dass insoweit ein abschließendes Ergebnis erzielt werden konnte.

Protokoll des Bezirkstages

Otto Heyder


 



Trotz wichtiger Themen und kontroverser Diskussionen ging es beim Bezirkstag -wie das letzte Foto
belegt- nicht nur bierernst zu